Maisons à louer à Serifos (Cyclades)
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Traduction française en préparation
ZUR INSEL
SERIFOS
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Die
nahezu kreisrunde Insel Serifos gehört zu den schönsten und
urtümlichsten Inseln der Kykladen. Makellose Sandstrände, schmucke Dörfer und
einsame Landstriche kennzeichnen ihren Charakter. Serifos hat einen Durchmesser
von etwa 10 Kilometern bei einer Fläche von 75 qkm und liegt mitten auf der
Linie der Westkykladen Kea - Kythnos - Serifos - Sifnos - Kimolos - Milos,
etwa 100 Kilometer von Piräus entfernt. Die Insel wird täglich von Piräus aus
mit Schiffen angefahren. Man erreicht sie mit der normalen Fähre in vier, mit
dem modernen Schnellboot in zwei Stunden. Die
Hafenbucht von Livadi mit ihrem Ausblick auf den einige Kilometer
entfernten, terrassenförmig auf einem steilen Hügel erbauten Hauport Chora
ist die wohl malerischste der ganzen Ägäis. Die unvergleichliche Schönheit
des Hauptorts ist durch eine Not entstanden: nämlich aus der Angst vor den
Seeräubern, die die kleineren Inseln der Ägäis im Mittelalter und in der
Neuzeit ständig angegriffen haben. In der "Chora" hoch auf dem Berg
war man vor ihnen etwas sicherer und hatte erst noch einen warnenden
Rundblick weit über das Meer. Heutzutage
gehört Serifos dagegen zu den erholsamsten und friedlichsten Inseln der
Kykladen. Die Chora von Serifos ist ein romantischer, ruhiger Ort. Die
selbstbewusste Bevölkerung von Serifos hielt sich mit dem Tourismus eher
zurück. Hier herrscht darum der Familien- und Individualtourismus vor. Gute
Tavernen und touristische Einrichtungen (Supermärkte, Bank, Tankstelle etc.)
findet man ohne Mühe unten im Hafenort Livadi, dagegen nur wenig oben
in der sehr urtümlich griechisch gebliebenen Chora. Ausflüge von
Serifos aus führen am ehesten mit der Fähre auf die übrigen Westkykladen,
darunter die für ihre malerischen Dörfer bekannte Nachbarinsel Sifnos, die
touristisch noch kaum erschlossene, sehr flache Insel Kithnos im Norden oder
die attraktive Vulkaninsel Milos am Ende der westlichen Kykladenlinie. Auch
gibt es mehrmals wöchentlich Schiffsverbindungen zu den zentralen Kykladen
Syros und Paros. Für Notfälle verfügt Serifos über einen
Helikopterflugplatz. |
Serifos
ist eine wasserreiche und dennoch kahle Insel mit nur wenigen, aber dafür
sehr fruchtbaren begrünten Plätzen. Ob die Insel beim Anblick der Medusa, die
hier auf Serifos von Perseus enthauptet wurde, versteinerte, wie die
Mythologie erzählt oder ob der gierige Tyrann Nikolaos Adoldos im 14.
Jahrhundert alle Wälder abholzte, um an die versteckten Bodenschätze zu
gelangen, wie die Historie berichtet, sei dahingestellt. Wahrscheinlich hat Serifos
im Laufe seiner Geschichte sehr unterschiedliche Entwicklungsstadien
durchlaufen. Serifos
hat eine sehr bewegte und teilweise tragische Vergangenheit. Die Insel besass
reiche Bodenschätze, die schon in der Antike bekannt waren und bis in die
Neuzeit ausgebeutet wurden. Serifos wurde darum immer wieder Ziel und Opfer
von Profiteuren und Spekulanten. Die Bevölkerung war sehr arm und wurde
regelrecht ausgesogen. Spuren des bis 1964 betriebenen Bergbaus finden sich
vor allem bei den halbverlassenen Bergbaudörfern Mega Livadi und Koutalas
im Südwesten der Insel. Auf
allen Seiten besitzt die Insel viele wunderschöne, kaum besuchte Sandstrände,
die man über neue Asphaltstrassen oder einigermassen ordentliche Pisten
erreichen kann. Besonders schön sind die drei Sandbuchten Vaja, Ganema und
Koutalas bei Koutalas, einem winzigen ehemaligen Bergbaudorf in einer
tief eingeschnittenen Bucht. Im Norden liegen Plati Gialos und andere
Sandbuchten unterhalb der wunderschönen kleinen Dörfer Panajia, Galani und Kentarchos (Foto links) sowie des berühmten Taxiarchis-Klosters aus dem 17.
Jahrhundert (Taxiarchis = Erzengel). Auch Psili Ammos (Foto oben) östlich der Chora
ist mit seinem flachen Sandstrand ein Geheimtip für Badende. Im Hafenort Livadi
gibt es zu diesem Zweck auch Auto- und Mopedvermietungen. Regelmässige
Busverbindungen existieren inzwischen nicht nur zwischen dem Hafen und
der Chora, sondern auch teilweise in den Südwesten und in den Norden der
Insel. |
Contact: antiparos-naxos@sunrise.ch
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